Naturheilverfahren

Dorn-Therapie

 

Die Methode nach Dieter Dorn ist eine sanfte Wirbel- und Gelenktherapie und wurde in den 80er Jahren entwickelt.

Diese manuelle Therapie hat sich als effektiv und sanft erwiesen.

Es werden Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken auf schonende Weise behandelt.

Unter ganzheitlichen Aspekten werden die Wirbelfehlstellungen mit organischen Beschwerden betrachtet und der Ursache auf den Grund gegangen.

Durch Eigenübungen kann der Patient anschließend prophylaktisch wirken.

Die Dorntherapie kann bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden: Schmerzhafte Rückenbeschwerden, Hexenschuss, wirbelsäulenbedingte Kopfschmerzen, Migräne, muskulärer Schiefhals, Schwindel, Ohrgeräusche, Arthrosen der Gelenke, Schulter- Arm- Syndrom, Tennisellenbogen, Funktionelle Störungen der Beckenorgane, Funktionelle Störungen innerer Organe- und Organsysteme, Gefühl von Energiemangel.

 


Sanum-Therapie

 

Dies ist eine Behandlung mit speziellen Arzneimitteln, die von Prof. Enderlein durch seine Erforschung des Blutes mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie entwickelt wurde.

Es wird das Milieu in den Körpersäften und Geweben wieder in seine Basisform zurückgeführt - reguliert.

Dies führt dazu, dass das Blut ohne Einschränkung seine Aufgaben wahrnehmen kann, wie Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und Sauerstoff, Abtransport von Kohlendioxid, Pufferung des PH-Wertes, Wärmetransport und Wärmeregulierung, Transport von Hormonen und Botenstoffe, Weitergabe wichtiger Informationen wie Blutzuckerspiegel, ganz wichtig das Immunsystem, Blutstillung u.a.

 


Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

 

 Über eine Vitamin-C-Hochdosis-Infusion wird über die Vene schnellstmöglich das Vitamin-C, das für das Immunsystem notwendig ist, an alle Stellen im Körper nutzbar gemacht.

Dies ist manchmal notwendig, da bei:

  • Stress
  • akuten bzw. chronisch entzündlichen Erkrankungen mehr Vitamin C gebraucht wird
  •  eine Aufnahmestörung im Darm vorliegt
  • nach Operationen
  • bei Rauchern

Neuraltherapie nach Huneke

 

Die Brüder Huneke haben zufällig vor über 80 Jahren den besonderen Einfluss der Mittel Procain und Lidocain auf das Nervensystem entdeckt. Bei der Neuraltherapie werden o.g. Mittel um Nerven herum, an Akkupunkturpunkte oder an Triggerpunkte oberflächlich gespritzt um die Nerven zu entspannen, Organe anzuregen oder Störfelder zu entstören.
Die Neuraltherapie wird eingesetzt:

  • bei Schmerzen
  • zur Organanregung
  • zur Störfeldentstörung

Homöopathie

 

Der Begriff Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (1755 – 1843) geprägt durch den Satz: „Similia similibus curentur“. Dies bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem behandelt wird. So ist, um das richtige Mittel herauszufinden, eine ausführliche Anamnese und gründliche Prüfung erforderlich.

Die Homöopathie ist einsetzbar bei:

  • akuten Erkrankungen
  • chronischen Erkrankungen
  • Konstitutionsbehandlung

 „Das höchste Ziel des ärztlichen Wirkens ist Heilen, die schnelle, sanfte, dauerhafte Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege nach deutlich einzusehenden Gründen."

 Dr. Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie, im § 2 seines Hauptwerkes, dem Organon.

 


Schüssler Salze

 

Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) stellte bei seinen Forschungen fest, dass Mineralstoffe die Grundlage für die Funktion von Gewebe bilden. Er schloss daraus, dass gesundheitliche Störungen aufgrund von Mangel an bestimmten Mineralstoffen basiert. Er potenzierte die Mineralsalze, um sie für den Körper wirksamer zu machen.
Anhand labortechnischer Untersuchungen oder der Antlitzdiagnostik kann man einen Mangel feststellen, z.B. bei:

  • akuten Erkrankungen
  • chronischen Erkrankungen
  • um Speicher aufzufüllen

Ausleitungsverfahren

 

 Zur Entgiftung und Entschlackung des Körpers werden hier verschiedene, zum Teil Jahrhunderte alte Verfahren eingesetzt. Heute werden diese Ausleitungsverfahren nach neuesten Erkenntnissen angewandt.

 

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe ausleeren. Und wo sie dies nicht selbst fertig bringt, dort mach' ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus".

wusste schon der legendäre Arzt und Philosoph Paracelsus (Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541)

 

 

Der Aderlass ist eines der bekanntesten. Hier lässt man 100 ml – 300 ml Blut aus der Vene fließen, so dass das Blut sich durch Gewebsflüssigkeit erst einmal verdünnt und durch das Bilden von neuen Blutkörperchen das Blut erneuert.

Es wird vor allem eingesetzt bei:

  •  Bluthochdruck
  • zu dickflüssigem Blut
  • zu wenig Sauerstoff im Blut

 

Die Schröpftherapie ist die älteste Heilbehandhandlung. Durch Unterdruck werden Muskelverhärtungen aufgelöst und Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet.

Es wird unterschieden in blutiges Schröpfen bei:

  • Bluthochdruck

und unblutiges Schröpfen bei:

  • Muskulären Verspannungen
  • Muskelentzündungen

Ebenfalls kann auch eine Schröpfkopfmassage die Durchblutung sowie den Stoffwechsel anregen.

 

 

Ähnlich einem Aderlass, nur sanfter ist das Ansetzen von Blutegeln.

Diese saugen in rhythmischen Bewegungen eine kleine Menge Blut aus dem Körper und geben ihren Speichel ab. Im Speichel befinden sich über 20 verschiedene Substanzen. Diese haben vor allem entzündungshemmende, blutgerinnungshemmende und lymphfördernde Wirkung.

Deshalb werden sie vor allem eingesetzt bei:

  • Entzündungen wie Arthritis
  • Krampfadern
  • Gichtanfälle